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Fäden.Rezensionen

Einige "private Rückmeldungen" sind schon eingetroffen, siehe unten. Aber gerade ist auch die erste Zeitungsrezension erschienen!

 

Bissige, aber gleichwohl sehr geistreiche Kritik einer (mir nicht bekannten) Frau:

 
"Herrn Hellmanns Krimi hat mir zunehmend kürzere Nächte beschert…..
Wie ich schon [früher mal] sagte, empfinde ich es immer etwas als Zeitverschwendung, Krimis zu lesen, und meist lese ich einen, um jemandem einen Gefallen zu tun, weil ich so schwer Nein sagen kann. ….
Doch dann hat mich die Gesellschaftssatire gepackt und der Krimi trat in den Hintergrund, was der Autor sicher beabsichtigte. Es ist so bitterböse, wie diese spezielle Gesellschaft gnadenlos widergespiegelt wird und es wurde gruseliger, je mehr ich lesend hineingezogen wurde, bis Realität und Fiktion verschwammen. Die erfundenen Persönlichkeiten ähneln real existierenden allzu sehr. Die Geschichte scheint nur minimal überzogen. Das Komplott der alten wütenden Männer ist natürlich eine genial skurrile Fiktion, die Haupttäter, die schamlosen und von ihren Trieben beherrschten Gewinnler der 68-er scheinen aber nicht wirklich erfunden, sondern auch heute noch manche Ämter auszufüllen.
So ist das Eingangszitat von Tucholsky, die Satire sei nicht mehr als die aufgeblasene Wahrheit, sehr passend. ….
…Am Ende war ich traurig auf der letzten Seite angekommen zu sein. Das ist mir bei einem Krimi (vielleicht der 5. in meinem Leben ) noch nie passiert.
Meine Kritik kommt, Sie ahnen es, aus der Ecke der reichlich klischeeträchtigen Behandlung der Frauenfiguren. So ähnlich, denke ich, würde auch Papst Benedikt, der Frauen noch aus der Literatur des vorletzten Jahrhunderts kennt, schreiben…..“
"Ich will nun wirklich nicht übertreiben, aber ich finde "Die Fäden ziehen"
meisterlich. Und zwar nicht nur, weil unsere politischen Überzeugungen und Analysen bis ins Kleinste übereinstimmen, sondern vor allem weil der kriminalistische Teil von Phantasie zeugt, aus dem Rahmen des Üblichen fällt und sehr gut mit dem gesellschaftskritischen zusammen passt. Alles aus einem Guss!"

 

"+     Inhalt:  angemessener Spannungsbogen;

souveräne Entwicklung der Geschichte mit den handelnden Personen;

+     Satire:  treffsicher, ausgiebig;                           
+     Message: politisch überzeugend ( natürlich Ansichtssache );
+     Schluss:  Titelauflösung, Personenfortführung, Abrundung; 

                      profunde Gesellschaftskritik anhand e. Bildes (super!);
0     Zufälle  -  ich weiß, sie sind für den Handlungsfortgang vonnöten"

 

"Der Roman ist gut!!!!!!!!!!!!!!!!"

 

"Das Buch ist spannend, ist lustig und außerdem ein Lesegenuss. Was will man mehr!"

 

"Bei einem normalen Krimi kennt man sofort Leiche und Mörder/Mörderin.
Bei einem ordentlichen Krimi gibt es mindestens mehrere Leichen, die natürlich auch Schuld an ihrem (eigenen) Ableben haben und es gibt - wenn möglich - auch gleich mehrere Mörder/Mörderinnen. Dies allein schon dient dazu, die aufklärenden Organe zu verwirren.
Bei diesem außergewöhnlichen Krimi gibt es aber noch dazu den vorzüglich passenden Hintergund dieser, unserer Bananenrepublik.
Man muss immer zwischen den Zeilen lesen - und ein gutes Gedächtnis haben.
Die Leichen sind jedenfalls nicht tot, weil sie die spätrömische Dekadenz hinwegraffte.....

Also gibt es nur das Eine:
Lesen und weiterempfehlen!"

 

"Ich habe Ihre Arbeit mit Begeisterung gelesen, werde sie zahlreich weiterempfehlen und nahm zur Kenntnis, dass wir beide weltanschaulich in den gleichen Gehirnwindungen denken und auf dem gleichen Bein "Hurra" schreien....!"


"Irgendwann muss der Lehrer Jörg Hellmann einmal völlig die Fassung verloren haben über die politischen Zumutungen des Alltags.
Und dem muss eine lange Leidensgeschichte vorausgegangen sein.
Was bringt einen arbeits- und stressbelasteten Lehrer gegen Ende seines Berufslebens sonst dazu, sich hinzusetzen, um seiner Fassungslosigkeit in Geschichten Ausdruck zu verleihen, bücherfüllend?
Die Politik und ihre Akteure geben die Antwort, tagtäglich.
Aber soll man ihnen wirklich böse sein, wenn sie doch offensichtlich in Jörg Hellmann zur Entdeckung beeindruckender schriftstellerischer Fähigkeiten als Satiriker beigetragen haben?
Und die Folge davon sind diese köstlichen Geschichten aus seiner Feder.
Stilles Schmunzeln wechselt sich ab mit offenem Vergnügen, getragen von durchgehendem Lesespaß.
Man ist geneigt dem poltischen Geschehen Beifall zu zollen, denn sonst wären diese lesenswerten Bücher nicht entstanden..."